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Gedichte
In diesem Abschnitt möchte ich meine Gedichte und das Buch das ich selber verfasst habe veröffentlichen

Schöne Frau.
Ein kleiner Junge fragte seine Mutter: "Warum weinst du?"
"Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm. "Das versteh ich nicht," sagte er. Seine Mama umarmte ihn nur und
sagte:" Und das wirst du auch niemals."
Später fragte der kleine Junge seinen Vater:" Warum weint Mutters scheinbar ohne einen Grund?" Alle Frauen
weinen
ohne Grund," war alles, was sein Vater sagen konnte.
Der
kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch,
warum Frauen weinen.
Endlich rief er das Höchste Wesen an, und als das
Höchste Wesen ans Telefon kam, fragte er:
"Höchstes Wesen, warum weinen
Frauen so leicht?" Das Höchste Wesen sagte: "
Als ich die Frau machte,
musste sie etwas Besonderes sein. Ich machte ihre Schultern stark
genug,
um die Last der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu
spenden. Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen,
wie die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt. Ich gab ihr
eine Härte, die ihr erlaubt weiterzumachen, wenn alle Anderen aufgeben
und ihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen,
ohne sich zu beklagen. Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre
Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie
sehr schlimm verletzt hat. Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen
Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein
Herz beschützt. Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter
Ehemann niemals seine Frau verletzt, aber manchmal ihre Stärke und ihre
Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm zu stehen. Und zum
Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen. Die ist ausschließlich
für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.
Siehst du: Die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie
trägt, die Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt.
Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden, weil sie
das Tor zu ihrem Herzen sind - der Ort, an dem Liebe wohnt. Jede Frau
ist schön!
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Einsam
Es ist kalt, ich friere
es ist als ob ich Dich verliere
ich denke es ist soweit
unsere Landschaft ist verschneit
eingefroren im dichten Nebel
es gibt keine Funktion mehr, kein Hebel
Ich habe alles versucht es zu verbessern
Du hast mich verlassen, einfach vergessen
Du hast mich nie teilhaben lassen an Deinem Leben
Alles aus und vorbei, die ganze Suche, mein Streben
Eine gute Beziehung sollte es werden von Anfang an
wir wussten beide genau, es geht nicht lang
Du noch mehr als ich,
Du warst nicht ehrlich
Ich habe trotzdem an uns geglaubt
und dabei mein eigenes ich geraubt
Du wolltest mir keine Zeit schenken
Du konntest Deine Gedanken nicht mal ablenken
nur das Geschäft zählt in Deinen Augen
aber glaub mir, das wird Dich aufsaugen
und irgendwann stehst Du dann da und fragst Dich
was war wichtiger das Geschäft oder ich?
Denn dann wird es niemanden mehr geben
der mit Dir will zusammen leben
mit Dir zu leben bedeutet Einsamkeit
ohne Dich zu leben ist die Grausamkeit
beides ist unmöglich drum muss ich gehen
um wieder neu zu starten um wieder klar zu sehen
Lass mein Herz los dass Du nur gebraucht
lass mich gehen ich fühl mich verbraucht
geschrieben: 12.1.96 gedichtet: Carole Schubiger
leer
7.3.96
Du hast es geschafft mich zu entleeren
Du hast es geschafft ohne zu erklären
Du hast mir gezeigt ohne zu sagen
dass Du nicht zu mir hälst in solch Tagen
Du hast Sie zerstört die Gefühle die aus tiefem Herzen
Du hast mir bewiesen dass Du nicht fühlst die Schmerzen
Du denkst nur an Dich
Du bist egoistisch, vergisst mich
Du bist ein Schwein
warum lässt Du’s nicht einfach sein?
Mach Schluss und steh wie ein Mann dazu
oder lässt Dir das alleinsein keine Ruh?
Bist Du vielleicht gar zu feige?
oder geht damit die gute Zeit zu neige?
Die schöne Zeit Dich mit mir zu amusieren
über nichts weiter studieren
Ich bin ja da, ich wart auf Dich..
denkst Du...täusch Dich nicht
Mein grösster Wunsch, Dich aus meinem Herzen
zu verbannen ohne Schmerzen
Es soll jemand kommen der mich liebt
und mir die Gefühle wieder gibt
die ich einst so tief in mir gefühlt
jetzt sind sie wie tod, total durchwühlt
Doch durch Dich bin ich Stark geworden wie nie zuvor
Du zeigst mir den Weg zum anderen Tor
Ein Tor, dass so gross ist um durchzugehen
Ein Tor um auf der anderen Seite klar zu sehen
Ein Tor um in einer anderen Welt zu sein
In einer normalen Welt voll Sonnenschein
Du kennst sie nicht und wirst sie nie sehen
Du wirst in Deiner Einsamkeit eingehen
wie ein Grashalm der in der Wüste nach Wasser schreit
wirst Du flehen, dass man Dich befreit
Doch weil Du so gerne einsam bist
wird niemand da sein der Dich vermisst
und Du wirst fühlen wie das Leben an Dir vorbeizog
und Du wirst fühlen einsam und verlassen den Tod!
Eiskalt wird es Dir sein
Du wirst Dir wünschen nie mehr allein
Lass es nicht soweit kommen
Du hast nur die Gelegenheit noch nicht wahrgenommen
Bei uns sollte es wohl nicht so sein
doch vielleicht wartet noch ein anderer Sonnenschein
lass ihn nicht untergehen wie mich
Du hast die Karten in der Hand, denk ich
gedichtet carole schubiger
Die Umwandlung
Am Anfang da war noch alles gut
Wir waren stark und hatten Mut
Wir dachten wir seien ehrlich und offen
Doch wir waren wie besoffen!
Der sogenannte Liebesrausch und Amors Pfeil
Machten uns zu Idioten mit Heiligenschein
Wir merkten nicht wie mit der Zeit
alles kapputt ging und nichts mehr heilt
Die Zeit verging und wir merkten nicht
dass es höchst Zeit war für einwenig Licht
Die Wärme war weg, der Stolz liess es nicht zu
Niemand gab die Fehler zu.
Und jetzt schau uns an, was ist passiert?
Keine Nähe mehr weil sich jeder geniert
Der Stolz hat uns immernoch in der Hand
doch jeder von uns spürt Wärme im Land
Leider zu spät erst merken wir
dass es kein zurück gib, verzeih mir.
november 97
gedichtet carole schubiger
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